Geld sparen bei Lebensmitteln: Meine 9 Tipps

Geld sparen bei Lebensmitteln: Meine 9 Tipps

Nach Wohnen und Transport ist Essen bei sehr vielen Menschen der größten Ausgabenposten. Und während wir oft eben nicht „mal eben“ in eine kleinere Wohnung ziehen oder unser Auto verkaufen können, sind Lebensmittel gleichzeitig der größte variable Kostenpunkt. Im heutigen Artikel gebe ich euch 9 Tipps (und einen Bonustipp), wie ihr bei Lebensmitteln Geld sparen könnt. Am Ende bekommt ihr außerdem noch meine frugalen Lieblingsrezepte! 

Für mich ist das Thema Essen extrem wichtig. Essen ist Lebensqualität, Treibstoff, Seelenfutter und Luxusgut, alles in einem. Als Veganerin gebe ich für manche Produkte mehr aus als der Durchschnittskonsument, andere Produkte kaufe ich logischerweise gar nicht. Der Blick in meinen Finanzplan eröffnet mir regelmäßig, dass ich doch deutlich mehr Geld für Essen ausgebe, als mir lieb ist. Vielleicht kann ich dir und nicht zuletzt auch mir selber mit den folgenden Tipps helfen! 

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Geld sparen bei Lebensmitteln

1. Ein Haushaltsbuch führen

Okay, ihr wisst es, ich  bin ein riesiger Fan von Haushaltsbüchern, Finanzplanern, Tracking und Budgets aller Art! Einfach nur zu sehen, dass du im letzten Monat 334 € für Lebensmittel ausgegeben hast, ist für eine richtige Problemanalyse aber nicht genug. Klemme dich mal für mindestens einen Monat dahinter und schreibe dir jeden Euro auf, den du ausgegeben hast. Gehst du eher im Discounter, im Biomarkt oder im Supermarkt einkaufen? Zählt der Coffee to go und die Brezel beim Bäcker in deine Lebensmittelrechnung hinein? Woher bekommst du dein Mittagessen? Zunächst einmal ist es ganz wichtig, dass du einen Ist-Zustand definierst. Und damit können wir dann arbeiten! 

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2. Ein festes Budget für Lebensmittel festlegen 

Okay, bisher hast du im Durchschnitt 334 € im Monat für Essen ausgegeben. Du hast einen kritischen Blick auf deine Ausgaben geworfen und bist zu dem Schluss gekommen, dass du auch mit 200 € nicht verhungern würdest – wahrscheinlich wäre es sogar machbar. Für den nächsten Monat nimmst du dir also vor, nur 200 € auszugeben. Um gar nicht erst in Versuchung zu kommen, doch kopflos in den Supermarkt zu rennen und die Plastikkarte zu zücken, empfehle ich dir, einmal am Anfang des Monats 200 € in bar abzuheben und dieses Geld in einem Umschlag zu verstauen. Dieser feste Geldbetrag muss nun für den Rest des Monats ausreichen. Rückgeld packst du natürlich wieder in den Umschlag. Du wirst die Motivation haben, mit diesen beschränkten Mitteln auszukommen, sollte aber doch etwas Unvorhergesehenes passieren, kannst du natürlich auf deine EC-Karte zurückgreifen – und solltest gleich darauf eine ehrliche Ursachenanalyse betreiben. 

3. Mahlzeiten planen

Mahlzeiten z.B. eine Woche im Voraus zu planen kann auf viele Arten extrem hilfreich sein. Du kannst dich ohne Hunger, das heißt mit Sinn und Verstand daran setzen, dir zu überlegen, welche Lebensmittel dein Körper wirklich braucht, welches Essen gut für dich und deine Familie ist und wie es günstiger gehen kann. Auf Basis deines Essensplans stellst du auch gleich deine Einkaufsliste zusammen und besorgst nur das, was du auch wirklich brauchst. Viele Deutsche gehen jeden Tag einkaufen, und jeden Tag landet irgendetwas im Körbchen, auf das man eben gerade Lust hat. Dabei sind diese Produkte meistens weder gut für unseren Körper, noch für unseren Geldbeutel. 

Geld sparen bei Lebensmitteln

4. Vorhandenes aufbrauchen

Im Zuge deiner Essensplanug kannst du dann auch gleich einen kritischen Blick in deine Küchenschränke werfen. Liegen da schon seit Wochen die Frikadellen von Mutti im Tiefkühlfach, zu denen man ganz einfach Kartoffelsalat machen könnte? Mit der Dose Kokosmilch könnte man ein schnelles Thai-Curry zaubern und so weiter. Lass dich von deinen Vorräten inspirieren!

5. Für mehrere Tage vorkochen

Hast du gesunde, leckere und günstige Gerichte gefunden? Dann koche genug davon, um z.B. am nächsten Tag die Reste mit zur Arbeit zu nehmen. Oder sogar das Abendessen für einen zweiten Tag zu haben. Profis im Sparen (oder aber auch Bodybuilder mit einem sehr spezifischen Ernährungsplan) kochen oft ein Mal in der Woche, bereiten dann 3 oder 4 Gerichte zu und lagern diese Portionsweise im Tiefkühlschrank. Vergiss nicht; das Ziel ist es, so selten wie möglich einkaufen zu gehen. 

6. Zuhause kochen statt auswärts zu essen

Jetzt gerade, in Zeiten der Corona-Pandemie, hat sich die Sache mit dem Auswärtsessen ohnehin vorerst erledigt. Für viele von uns ist das nicht gerade schädlich. Auswärts essen kostet in den allermeisten Fällen um ein vielfaches mehr, als selber etwas Schönes zuhause zu kochen. Und mal ehrlich; meistens schmeckt es Zuhause doch auch besser. In jedem Fall aber sollte das Essen im Restaurant eine Ausnahme bleiben. Aber auch die Kantine auf der Arbeit kann schnell zum Geldgrab werden, wenn man dort jeden Tag 5 – 7 € ausgibt. 

7. Vollwertig kochen, statt Fertiggerichte zu kaufen

Leckere Gerichte selber aus unverarbeiteten Grundzutaten herzustellen ist so viel günstiger als Fertigprodukte zu kaufen. Ein Kessel Linsensuppe füttert eine ganze Familie für 1-2 Tage und kostet nur ein paar Euro in der Herstellung. Und selbst wenn es mal etwas teurer ist, frisches Gemüse zu kaufen – auf lange Sicht rentiert sich ein gesunder Lebensstil durch geringere Krankheits-Kosten. 

8. Saisonale und regionale Lebensmittel kaufen

Gemüse und Obst, das gerade Saison hat, wird wesentlich günstiger angeboten als importiertes und im Glashaus gezüchtetes Gemüse. Einen Überblick über die Saison und was gerade verfügbar ist kannst du dir in diesem Kalender verschaffen – oder du googlest einfach! 

9. Die Basics im Discounter kaufen

In Tipp 1 habe ich angesprochen, dass es wichtig ist zu wissen, wo genau du dein Geld ausgibst. Zum Beispiel macht der Faktor Discounter versus Supermarkt einen riesigen Unterschied, vor allem bei Obst und Gemüse, Reis, Fleisch- und Milchprodukten. Für speziellere Produkte, etwa bestimmte Gewürze, gute Öle oder einfach mehr Auswahl musst du dann doch zum Supermarkt. Die Basics beim Discounter zu kaufen bleibt jedoch einer der besten Spartipps. 

Bonus: Food Sharing nutzen 

Okay, und hier noch ein Bonus Tipp, für die, die es ernst meinen. Immer mehr Supermärkte und Restaurants wollen gegen die massive Verschwendung von Lebensmitteln vorgehen und beteiligen sich deshalb an Initiativen wie Foodsharing oder TooGoodToGo. Ersteres ist eine Online-Plattform, die Supermärkte und Essensretter zusammenbringt; Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum sowie frische Produkte werden, statt sie wegzuwerfen, kostenlos an Kunden verteilt. Wie das ganze funktioniert kannst du hier erfahren: https://foodsharing.de/

Auf https://toogoodtogo.de/de werden vor allem fertige Gerichte, z.B. von Restaurants an Essensretter verteilt. Die entsprechende App sucht dir automatisch Restaurants un deiner Nähe und nennt dir einen Abholzeitpunkt. 

Meine sparsamen Lieblingsrezepte: 

Geld sparen bei Lebensmitteln

 

Günstige Rezepte Geld sparen Lebensmittel  Linsensuppe Geld sparen Lebensmittel  Spaghetti Geld sparen Lebensmittel  Curry Geld sparen Lebensmittel  Pfannkuchen Geld sparen Lebensmittel 

Welche weitere Tipps habt ihr zum Geld Sparen bei Lebensmitteln? Schreibt es mir in die Kommentare!

 

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